1000 Megawatt

Photovoltaikausbau in Baden-Württemberg beschleunigen

Mehr Klimaschutz erforderlich

Baden-Württemberg hat 2020 das Klimaschutzgesetz novelliert. Mit kommunaler Wärmeplanung und Solardachpflicht gibt es darin positive Impulse. Doch mit der angepeilten CO2 – Reduktion von 42% bis 2030 wird die Landesregierung der eigenen Verantwortung und den Herausforderungen nicht gerecht. Die Landesziele müssen umgehend an die Erfordernisse für die Erreichung der Pariser Klimaschutzziele angepasst und mit konkreten Maßnahmen unterfüttert werden. Der schnelle Ausbau der Erneuerbaren Energien ist hierbei von zentraler Bedeutung. Investitionen in nachhaltiges Wirtschaften sorgt für Beschäftigung und Wohlstand und sichert somit den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg.                

1000 MW Kampagne

Schon heute trägt die Photovoltaik knapp 10% zur Stromerzeugung in Baden-Württemberg bei. Doch um das langfristige Ziel der Klimaneutralität im Land zu erreichen, braucht es ambitionierte Ausbauziele. Aus diesem Grund fordert die Plattform Erneuerbare Energien BW einen Solarzubau von mindestens 1000MW pro Jahr. Dabei sollen insbesondere Dachflächen und Gebäudefassaden genutzt werden. Aber auch die Errichtung von großen Solarparks und Photovoltaik auf Baggerseen oder als Hagelschutz gehört dazu. Das Ziel ist nicht utopisch – der Ausbau lag vor 10 Jahren sogar schon höher. Es gilt, die Potenziale zu nutzen und in einer gemeinsamen, gesamtgesellschaftlichen Kraftanstrengung die Solarstromerzeugung voranzubringen. Jede/r kann dazu beitragen.

kommunal, regional - fair

Energiewende wird Vorort konkret, wo Projekte umgesetzt werden. Um unser Ziel von mindestens 1000 MW Solarzubau pro Jahr zu erreichen, braucht es viele Projekte und die Unterstützung vieler Akteure. Insbesondere die Kommunen, Landkreise und Regionen sind wichtige Partner und können die Prozesse „von unten“ anschieben. Mit der Kampagne zeigen wir, welchen Beitrag jeder der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg zur Zielerreichung leisten sollte, damit es eine faire „Lastenverteilung“ gibt. Die Energiewende ist zugleich eine Gemeinschaftsaufgabe, die gegenseitige Unterstützung und verbindende Infrastruktur braucht. Der ländliche Raum kann mehr Solarparks beisteuern, in den Städten gibt es viel Potenzial für Gebäudefassaden.

Kampagnen-News

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Mit Photovoltaik die Energiewende zum Erfolg führen

Wie wir „Mit Photovoltaik die Energiewende im städtischen Raum zum Erfolg führen“ können, darüber berichtete Prof. Dr. Andreas Bett vom Fraunhofer-Institut für Solare Energietechnik am 1. Oktober. Am Beispiel des Masterplan Solarcity der Stadt
Berlin zeigt er auf, dass es dabei auf einzelne Akteure und ihre breite Einbindung und einen konkreten Plan ankommt. Mit fast 100 Teilnehmerinnen diskutierte Dr. Bett anschließend über technische Entwicklungen, Geschäftsmodelle und politische Rahmenbedingungen der Solarindustrie.

Kampagnenpartner

Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks BW

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